Berichtssaison: Dow letztlich stärker -- DAX schließt fester -- Mercedes übertrifft Erwartungen -- Goldpreis sinkt -- Apple 5 Billionen Dollar wert -- DroneShield, Oracle, Chiptitel, SpaceX im Fokus
RWE erhöht Ergebnisprognosen für 2026 und 2027. Corning-Ausblick enttäuscht. GSK steigert Umsatz. Barclays wird vorsichtiger bei SAP. Coca-Cola erhöht Jahresziele. Gewinnrückgang bei PayPal fällt schwächer aus als erwartet. Experten erwarten überraschende Leitzinserhöhung der Fed. Palo Alto Networks - Morgan Stanley kürt neuen Top Pick. Buffett-Indikator auf Rekordhoch. Truist hält an Kaufempfehlung für Microsoft fest.
So eröffnete der DAX höher und fiel anschließend an die Nulllinie zurück. Im Späthandel ging es erneut leicht aufwärts, der Schlussstand beläuft sich auf 25.464,01 Punkte (+0,41 Prozent).
Laut Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners befinden sich die Börsen aktuell in einem Spannungsfeld zweier Kräfte. So wachse auf der einen Seite die Hoffnung auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Auf der anderen Seite nehme die Angst vor einer zu weit gelaufenen KI-Rally zu - dies mache Indizes mit hohen Halbleiter-Gewichten wie der NASDAQ 100 und der südkoreanische KOSPI zu schaffen, weniger aber dem DAX.
Aktien mit KI-Bezug hatten am Vortag im US-Handel sowie nun am Dienstag in Japan und Südkorea teils deutlich unter Sorgen vor wachsender China-Konkurrenz und ausufernden Finanzierungsnotwendigkeiten gelitten. Dem Druck im weltweiten Tech-Sektor, vor allem bei Halbleiterwerten, konnte sich der DAX jedoch entziehen, weil in dem Index Techwerte keine allzu große Rolle spielen. Stattdessen verbuchten Aktien aus der "Old economy" klare Kursgewinne.
Außerdem kam die Saison der Quartalsbilanzen hierzulande weiter in Fahrt. Unter anderem ließen sich Mercedes-Benz und der Software-Anbieter TeamViewer in die Bücher schauen.
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So startete der EURO STOXX 50 etwas fester und drehte im weiteren Verlauf leicht ins Minus. Er konnte sich im Späthandel jedoch wieder in die Gewinnzone vorarbeiten. Er verabschiedete sich 0,19 Prozent höher bei 6.293,93 Zählern in den Feierabend.
Der globale Kursabsturz der KI-Aktien mit einem Einbruch im KOSPI-Index in Korea um 11 Prozent belastete kaum. In Europa wird das Thema zwar diskutiert, betrifft aber hier nur wenige Spezialwerte. Klar im Fokus steht dagegen die Fahrt aufnehmende Berichtssaison.
Als gesamte Branche unter Druck standen nur die KI-abhängigen Technologiewerte. Hier traf sich am Vortag die schon vorhandene Skepsis über Zirkelgeschäfte mit aktuellen Belastungsfaktoren.
In der zweiten Wochenhälfte bekommen die Notenbanker mehr Aufmerksamkeit. Am Mittwoch nach Handelsschluss in Europa gibt die US-Notenbank ihren Zinsbeschluss bekannt. Die Sitzung ist eine der am wenigsten vorhersehbaren seit Jahren. Ein erneuter Ölpreisschock und eine falkenhafte Fraktion unter den Notenbankern, die auf Zinserhöhungen drängt, prallen auf verhaltenere Inflationsdaten, die eher für eine Zinspause sprechen. Und an der Spitze der Behörde steht ein neuer Fed-Vorsitzender, der bislang keinerlei Hinweise darauf gegeben hat, zu welcher Seite er neigt.
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Der Dow Jones Industrial verblieb nach einer freundlichen Eröffnung im Plus und ging 1,03 Prozent fester bei 52.747,32 Punkten aus dem Handel.
Die New Yorker NASDAQ-Börse entkam auch am Dienstag nicht den jüngsten Turbulenzen im Chipsektor. Während der stärker mit Standardwerten bestückte Wall-Street-Index Dow Jones Industrial dank einiger guter Quartalsberichte den dritten positiven Handelstag in Folge verzeichnete, treiben KI-Profiteure den Anlegern immer mehr die Sorgenfalten auf die Stirn. Bedenken, dass sich immense Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) letztlich nicht rechnen, paaren sich neuerdings mit Sorgen vor Konkurrenz aus China.
Beim Konflikt mit dem Iran wächst unter Anlegern die Hoffnung, dass die USA und der Iran den Verhandlungsweg erneut einschlagen könnten. Die Vereinigten Staaten hatten bis zum Wochenende an 13 aufeinanderfolgenden Nächten Angriffe auf den Iran vermeldet. Als Folge war der Preis der Nordseesorte Brent deutlich nach oben geschossen und hatte zeitweise erneut die 100-Dollar-Marke pro Barrel überschritten. Inzwischen hat er sich wieder auf etwa 84 Dollar zurückbewegt.
Noch bevor am Mittwoch die Fed mit ihrer Zinsentscheidung im Mittelpunkt des Interesses steht und nachbörslich die Quartalszahlen der beiden nächsten "Magnificent Seven"-Werte Microsoft und Meta veröffentlicht werden, rückten heute zunächst etliche andere Schwergewichte mit ihren Berichten in den Blickpunkt.
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Der Nikkei 225 schloss mit einen Verlust von 3,95 Prozent bei 62.364,92 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite bis Handelsschluss um 1,16 Prozent auf 3.813,32 Zähler.
In Hongkong zog der Hang Seng hingegen um 0,41 Prozent auf 25.310,85 Einheiten an.
Die bekannten Bedenken über die gewaltigen Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) lösten eine erneute Verkaufswelle unter Halbleiterweiten aus. Der Ausverkauf im Chipsektor traf die Börsen in Südkorea und Japan besonders hart. Berichte, wonach die jüngsten KI-bezogenen Finanzierungszusagen des US-Schwergewichts NVIDIA 750 Milliarden US-Dollar überstiegen, schürt Zweifel, ob die Nachfrage nach KI-Infrastruktur mit den Investitionen Schritt halten kann. Bereits in den USA zeigten sich Halbleiterwerte schwach.
Mit dem nahenden Monatsultimo steige zudem die Neigung zu Gewinnmitnahmen - gerade im Technologiesektor, hieß es laut Dow Jones Newswires. Zudem sorgte ein weiterer Bericht für Unruhe: In China nimmt offenbar ein staatlich unterstütztes Unternehmen die Massenproduktion von bestimmten Lithografie-Maschinen auf, die in der Halbleiterbranche Verwendung finden. Damit steigt unter Halbleiteranlagenherstellern der Wettbewerb.
In China zeigten sich die Börsen widerstandsfähiger. Heimische Technologiewerte erhalten durch den spektakulären Börsengang von CXMT am Vortag etwas Unterstützung. Der Versuch Pekings, die Halbleiterselbstversorgung auch mit Hilfe von Hersteller von Lithografie-Maschinen zu gewährleisten, gewinne an Glaubwürdigkeit, hieß es.
Am deutschen Aktienmarkt ging es am Dienstag leicht nach oben.
Daneben gab der TecDAX zeitweise moderat ab, nachdem er schon anfänglich leicht gefallen war. Auch er drehte im späteren Handel jedoch ins Plus. Er schloss 0,98 Prozent stärker bei 3.846,19 Stellen.
Die europäischen Aktienmärkte bewegten sich am Dienstag aufwärts.
Die US-Börsen notierten am Dienstag mit unterschiedlichen Vorzeichen.
Der technologielastige NASDAQ Composite blieb nach einem negativen Start auf rotem Terrain und schloss 0,22 Prozent schwächer bei 24.876,91 Zählern.
Die Börsen in Fernost wiesen am Dienstag rote Vorzeichen aus.
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