OHB: Noch etwas Geduld notwendig
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Die Geschäftsentwicklung von OHB ist weiter erfreulich - aber noch nicht ausreichend für die hohe Bewertung der Aktie. Doch das kann sich bald ändern.
Bei OHB geht es deutlich voran: Im ersten Halbjahr hat sich die Gesamtleistung um 11 Prozent auf 627,9 Mio. Euro erhöht und das EBIT hat sogar um 46 Prozent auf 38,9 Mio. Euro zugelegt. Das ist aller Ehren wert. Dem steht allerdings auch nach der massiven Korrektur der Aktie aufgrund der vorherigen Kursvervielfachung immer noch ein Konsens-KGV26 von rund 72 bei einem Kurs von 239 Euro gegenüber. Das Unternehmen muss daher die Dynamik noch deutlich erhöhen. Mehrere spektakuläre Meldungen zu potenziellen Großprojekten in den nächsten Jahren hatten diese Erwartung geweckt und die zwischenzeitliche Kursexplosion ausgelöst. Noch zeigen sich aber keine starken Effekte auf den Auftragsbestand, der binnen Jahresfrist „nur“ von 3,1 auf 3,3 Mrd. Euro gestiegen ist. Für das zweite Halbjahr hat das Unternehmen beim Auftragseingang aber einen „erwarteten Höhepunkt“ in Aussicht gestellt. In der Abwägung zwischen der aktuell hohen Bewertung und enormen Wachstumschancen in den nächsten Jahren sucht die Aktie noch den Boden der Korrektur. Im Moment kann abgewartet werden, ob die jüngsten Zwischentiefs bei 225 Euro halten und eine mögliche Basis für einen Rebound darstellen.
Die vollständige Unternehmensmeldung findet sich hier: http://finanzen.net/nachricht/aktien/eqs-news-finanzergebnisse-q2-2026-starkes-erstes-halbjahr-mit-profitablem-wachstum-guidance-best-tigt-neue-partnerschaften-geformt-15852163
Von einem starken Auftragseingang berichtet auch Daldrup & Söhne, was ab 2027 zu einer deutlich höheren Umsatz- und Ertragsdynamik führen sollte: zum Artikel
Eine deutliche Wachstumsbeschleunigung , dies aber bereits im zweiten Halbjahr, ist auch bei NAGA angekündigt. Das könnte auch der Aktie neuen Rückenwind verleihen: zum Artikel
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Erstellung am 06.08.26 um 10:15 Uhr.
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