Pyrum: Jetzt tut sich etwas


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Pyrum: Jetzt tut sich etwas

In die Aktie von Pyrum kommt sichtlich Bewegung. Eine gute Nachricht scheint ein Umdenken der Anleger einzuleiten. Eine weitere wichtige News steht aber noch aus.

Pyrum hat ein innovatives Verfahren zum Recycling von Altreifen entwickelt, das die Rückgewinnung der zentralen Rohstoffe - Öl, Carbon Black und Gas – in einer hohen Qualität ermöglicht. Bislang erfolgt die Produktion in einer ersten Industrieanlage am Stammsitz in Dillingen mit drei Produktionslinien, mehrere weitere Werke befinden sich im fortgeschrittenen Planungsstadium.

Deal mit Pirelli

Der Bedarf für ein effizientes Altreifenrecycling und für nachhaltig gewonnene Rohstoffe ist groß, daher stößt das Unternehmen auf ein hohes Interesse. Am 24. Juli konnte das Unternehmen bekannt geben, dass mit Pirelli eine weitere große Adresse aus der Reifenindustrie als Abnehmer des produzierten ThermoTireBlack (das ist die Unternehmensmarke für zurückgewonnenes Carbon Black) gewonnen werden konnte. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird der neue Partner zudem Altreifen und Ausschussreifen an Pyrum liefern und damit die Materialversorgung stärken. Damit werden künftig bereits Pirelli, Continental und Ralf Bohle (der Hersteller der „Schwalbe“-Fahrradreifen) mit Carbon Black beliefert, das Öl geht hingegen vor allem an BASF.

Industrie glaubt an deutlich höheren Output

Der aktuelle Deal verdeutlicht aus unserer Sicht, dass die Reifenindustrie dem Unternehmen eine deutliche Steigerung des Carbon-Black-Outputs zutraut. Nachdem die Erlöse der Gesellschaft bislang noch gering sind – und mit operativen Verlusten einhergehen –, dürfte dieser Umstand an der Börse ein erstes Umdenken eingeleitet haben. Die Aktie hat sich jedenfalls von dem markanten Tief im Juni kräftig erholt und ist auf den höchsten Stand in diesem Jahr gestiegen.

Wichtige Meldung steht noch aus

Die Schlüsselmeldung für eine deutliche Outputsteigerung steht aber noch aus. Dafür muss die Produktion von Carbon-Black-Pellets endlich das Planniveau erreichen. Die zu diesem Zweck neu installierte Anlage – die größte weltweit für die Verarbeitung von zurückgewonnenem Carbon Black – wird dafür aktuell noch einmal umgebaut, soll aber Ende des laufenden dritten Quartals dann endlich den anvisierten Output liefern. Wenn das Unternehmen das melden kann, dürfte der zentrale Bremsklotz für den Aktienkurs entfernt sein.

Operativ läuft es auch bei Daldrup & Söhne. Das Unternehmen verzeichnet einen starken Auftragseingang, der ab 2027 zu einer deutlich höheren Umsatz- und Ertragsdynamik führen sollte: zum Artikel

Eine deutliche Wachstumsbeschleunigung , dies aber bereits im zweiten Halbjahr, ist auch bei NAGA angekündigt. Das könnte auch der Aktie neuen Rückenwind verleihen: zum Artikel

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Erstellung am 07.08.26 um 8:20 Uhr.

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