Teamviewer: Das ist perspektivisch drin
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Die Teamviewer-Aktie nimmt einen neuen Anlauf in Richtung Jahreshoch. Rückenwind kommt aus der Software-Branche.
Software ist tot, es lebe die Software! Es gibt neben dem Halbleitermarkt aktuell wohl nur die Software-Branche, in der die Stimmung nahezu täglich von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt pendelt. Heute zumindest ist wieder himmelhochjauchzend angesagt: SAP steigt, Microsoft steigt und auch die Teamviewer-Aktie legt heute kräftig zu.
Schneller Dreher
Technisch ist unsere Einschätzung, dass die Aktie schnell wieder drehen könnte, eingetreten. Denn nachdem das neue Jahreshoch bei knapp 6,80 Euro zunächst nicht verteidigt werden konnte und die Aktie zwischenzeitlich sogar bis unter 6 Euro rutschte, ging es zuletzt wieder schwungvoll aufwärts, ohne die Unterstützung im Jahreschart bei 5,80 Euro zu testen.
Langsames Gap-Closing
Wieviel Kraft der Aufschwung hat, dürfte sich schon bald zeigen. Um nicht abermals am Hoch abzuprallen, ist aber ein nachhaltiges Überschreiten der Marke von 6,75/6,80 Euro erforderlich. In der vergangenen Woche lag genau hier der Hase im Pfeffer: Das Jahreshoch wurde intraday zwar leicht übertroffen, offenbarte letztlich aber eine Bullenfalle. Gelingt diesmal jedoch ein nachhaltiger Ausbruch über das Jahreshoch, könnte das Papier sukzessive damit beginnen, das Gap im Chart aus dem vierten Quartal 2025 zu schließen.
Fazit
Die kommenden Tage werden zeigen, ob der neue Angriff auf das Jahreshoch gleichzeitig zu einem nachhaltigen Überschreiten der Marke führt. Der kurzfristige, recht steile Aufwärtstrend hat durch den jüngsten Rücksetzer nicht an Dynamik eingebüßt. Zyklische Trades scheinen vielversprechend, allerdings ist die Software-Branche stark stimmungsabhängig. Bei 5,80 Euro besitzt das Papier eine technische Unterstützung, zudem könnte die 200-Tage-Linie bei rund 5,50 Euro weiteren Halt bieten. Knapp unterhalb dieser Marken bieten sich die Stopp-Kurse an.
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Erstellung am 03.08.26 um 10:39 Uhr.
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