Teamviewer: Nur eine Korrektur?
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Die Teamviewer-Aktie hat das jüngst erreichte neue Jahreshoch nicht verteidigt. Technisch ist die Schlacht aber noch nicht verloren.
Nach Vorlage der Halbjahreszahlen am vergangenen Dienstag ging es für die Aktie von Teamviewer zunächst weiter aufwärts. Zwar offenbarte das Zahlenwerk noch Schwächen, CEO Oliver Steil versprühte jedoch genau den Optimismus, den die Anleger hören wollten. Wenngleich der Umsatz nur leicht um 0,4 Prozent auf 365,9 Mio. Euro zulegte, sieht der CEO im Bereich Digital Employee Experience (DEX) die Wende und im SMB-Geschäft bei kleineren und mittleren Unternehmen eine Stabilisierung.
Rücksetzer vom Hoch
Gestützt von diesen Prognosen nahm das Papier weiter Fahrt auf und erreichte bei rund 6,75 Euro sogar ein neues Jahreshoch. Innerhalb von gerade einmal zwei Handelstagen sieht die Welt aber schon wieder anders aus: Denn die Aktie hat vom Hoch mittlerweile um über 10 Prozent korrigiert. Nach einer Performance von rund 60 Prozent seit Anfang April ist dieser Rückgang jedoch alles andere als ein Drama.
Rückenwind von der Berichtssaison?
Für ein schnelles Kurs-Comeback sollte die Teamviewer-Aktie jedoch spätestens an der Unterstützung bei 5,80 Euro aber stoppen. Denn hier verläuft der kurzfristige und überaus dynamische Aufwärtstrend. Hilfreich hierfür wäre Rückenwind aus der Software-Branche. Da die Berichtssaison noch in vollem Gange ist, kann es täglich zu einer positiven Nachrichtenlage kommen. Allerdings sind auch negative Nachrichten nicht auszuschließen.
Fazit
Noch sieht es technisch gut aus. Bei einem Kursrückgang von 10 Prozent handelt es sich noch um eine Korrektur – und eine Korrektur in dieser Größenordnung wird gerne als gesund bezeichnet. Gelingt es der Aktie nicht, in den kurzfristigen Aufwärtstrend zurückzufinden, dürfte das aber kein Beinbruch sein – zumindest für Anleger, die das Papier längerfristig halten möchten. Denn vom Jahrestief im April bei rund 4,20 Euro verläuft über die Marke von 4,80 Euro Ende Juni der mittelfristige Aufwärtstrend. So weit muss es aber gar nicht kommen, denn von der 200-Tage-Linie könnte bereits bei 5,50 Euro Hilfe kommen. Aktuell sieht es sogar danach aus, als könnte die Aktie wieder nach drehen. Wer zyklisch mitgeht, sollte dennoch die wichtigen technischen Marken im Kopf haben.
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Bei Masterflex warten die Anleger indes auf den Halbjahresbericht. Insbesondere dürfte darauf geschaut werden, wie die beiden großen Wachstumsinitiativen vorankommen, die ab 2027 für eine deutliche Wachstumsbeschleunigung sorgen sollen: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.520 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 11.07.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
Erstellung am 31.07.26 um 13:26 Uhr.
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