Wacker Chemie: Kosteneinsparungen zeigen Wirkung


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Wacker Chemie: Kosteneinsparungen zeigen Wirkung

Wacker Chemie hat im zweiten Quartal den Umsatz gesteigert und deutlich mehr verdient. Beim Ausblick für das Gesamtjahr rudert das Unternehmen jedoch in einem wichtigen Punkt zurück.

Das Chemieunternehmen Wacker Chemie hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 mehr verdient. Das EBITDA kletterte um fast 85 Prozent auf 211,3 Mio. Euro. Das Nettoergebnis entwickelte sich noch stärker auf 349,6 Mio. Euro, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Minus von 19,2 Mio. Euro verbucht werden musste. Unterm Strich profitierte Wacker allerdings auch vom Finanzergebnis. Dieses stieg auf 231,2 Mio. Euro (Q2 2025: minus 16,6 Mio. Euro) durch den Verkauf von 2,1 Mio. Siltronic-Aktien im Mai. Die Verbesserungen auf EBITDA-Ebene wiederum dürften überwiegend den Kosteneinsparungen geschuldet sein. Beim Umsatz wird das Unternehmen für 2026 etwas vorsichtiger. Vor dem Hintergrund der Unsicherheiten und Volatilitäten am Markt geht das Management davon aus; dass das Umsatzwachstum für 2026 nun im mittleren einstelligen Prozentbereich (zuvor: hoher einstelliger Prozentbereich) liegen wird. Beim EBITDA geht das Unternehmen nun von einer Spanne von 625 bis 750 Mio. € (vorherige Prognose: in der Spanne von 550 bis 700 Mio. Euro) aus. Nach den ersten äußerst volatilen Handelsminuten hat das Papier nun leicht zugelegt. Technisch ist der kurzfristige Abwärtstrend aber noch intakt.

Die Meldung des Unternehmens finden sie hier: https://www.wacker.com/cms/de-de/press-and-media/press/press-releases/2026/press-releases-detail-2026-315650.html

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Erstellung am 30.07.26 um 9:25 Uhr.

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