DAX festigt 25.000-Punkte-Marke -- US-Börsen letztlich uneins -- Airbus erhöht Gewinnziele -- Daimler Truck, Porsche, Silber, Intel, Siemens Energy, Micron, Rüstungsaktien, NVIDIA, SpaceX im Fokus


TotalEnergies bringt Spritpreis-Deckel in Frankreich zurück. Telefónica-Tochter O2 streicht jede sechste Stelle. FUCHS hebt Prognose für operativen Gewinn an. Stabilus engt Prognose ein: Vorsichtigerer Blick auf 2026. Deutsche Börse: Gewinn übertrifft Erwartungen. Dürr: Konzernprognose bestätigt trotz BBS-Problemen. Grünes Licht aus Brüssel: EU billigt Paramount-Übernahme von Warner.


Der deutsche Aktienmarkt tendierte im Handel zur Wochenmitte aufwärts.

Der DAX verlor zum Börsenstart marginal und konnte sich im Anschluss in die Gewinnzone absetzen. Dort beendete er die Sitzung 0,58 Prozent höher bei 25.155,41 Punkten.
Der TecDAX eröffnete die Sitzung ebenfalls tiefer und drehte im Handelsverlauf auch auf grünes Terrain. Er schloss den Handelstag 0,3 Prozent stärker bei 3.790 Zählern ab.

Mit dem Beginn einer intensiveren Berichtssaison präsentierte sich der DAX freundlich. Für etwas Zurückhaltung an den Märkten sorgt weiterhin der steigende Ölpreis, der die Inflationssorgen der Anleger verstärkt. Auslöser sind die anhaltenden Angriffe der Vereinigten Staaten auf den Iran. In der Nacht zum Mittwoch wurde in Teheran erstmals seit Beginn der jüngsten Eskalation des Konflikts erneut die Flugabwehr aktiviert.

Nun richtet sich der Fokus der Anleger wieder auf die Unternehmenszahlen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den USA: Nach Handelsschluss an der Wall Street eröffnen mit Alphabet und Tesla zwei der bedeutendsten Technologiekonzerne die Berichtssaison der sogenannten "Magnificent Seven".

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Die europäischen Aktienmärkte präsentierten sich am Mittwoch im Plus.

Der EURO STOXX 50 gab zu Beginn etwas ab und stieg im Anschluss. Letztendlich ging er 0,5 Prozent im Plus bei 6.316,99 Zählern in den Feierabend.

Trotz der erneuten Eskalation im Nahen Osten zeigten sich die Anleger bislang vergleichsweise gelassen. Am Ölmarkt setzt sich der Preisanstieg jedoch fort.

Nach Einschätzung von QC-Marktstratege Thomas Altmann spiegeln die aktuellen Ölpreise das Risiko einer möglichen Blockade saudi-arabischer Ölexporte durch die Huthi-Rebellen im Roten Meer noch nicht vollständig wider. Der Anstieg der Energiepreise schüre zugleich neue Inflationssorgen und treibe die Marktzinsen nach oben. Gleichzeitig bleibt unter Investoren die Hoffnung auf eine baldige Entspannung der Lage und eine Rückkehr zu diplomatischen Verhandlungen bestehen. Sollte der Konflikt jedoch weiter eskalieren, dürften die Aktienmärkte die Belastungen durch höhere Energiepreise und steigende Finanzierungskosten zunehmend in ihren Bewertungen berücksichtigen müssen.

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An der Wall Street hielten sich die Anleger zur Wochenmitte zurück.

Der Dow Jones Industrial begann den Handelstag knapp im Plus. Zeitweise weitete er seine Gewinne aus, bevor er im Verlauf wieder an seinen Vortagesschluss zurück fiel und marginale 0,01 Prozent tiefer bei 52.219,35 Punkten in den Feierabend ging.
Der technologielastige NASDAQ Composite gab zur Startglocke nach und verbuchte auch im weiteren Verlauf Verluste. Er beendete die Sitzung 0,57 Prozent schwächer bei 25.690,90 Zählern.

An den US-Aktienmärkten herrschte am Mittwoch ein verhaltener Handel. Marktbeobachter führten dies vor allem auf eine abwartende Haltung im Vorfeld richtungsweisender Quartalszahlen aus dem Technologiesektor zurück; nach Börsenschluss präsentieren unter anderem IBM, Tesla und Alphabet ihre Bilanzen.

Zusätzlich gedämpft wurde die Stimmung durch eine erneute Eskalation im Iran-Konflikt, wo sich die wechselseitigen Angriffe zwischen den USA und dem Iran fortsetzten. Dies ließ die Rohstoffpreise spürbar steigen.

Laut der Deutschen Bank schüren die kletternden Öl-, Gas- und Rohstoffpreise die kurzfristigen Inflationserwartungen massiv. In der Folge passen Marktteilnehmer ihre Zinserwartungen an und preisen vermehrt weitere Zinsstraffungen durch die US-Notenbank Federal Reserve ein.

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Zur Wochenmitte notierten die Börsen in Fernost mit verschiedenen Vorzeichen.

Der Nikkei 225 verlor schlussendlich 0,18 Prozent auf 66.115,60 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland war wenig Bewegung zu sehen: Der Shanghai Composite stieg um minimale 0,07 Prozent auf 3.867,03 Indexpunkte.

Im Minus präsentierte sich auch der Markt in Hongkong, wo der Hang Seng letztlich 0,95 Prozent auf 24.892,66 Zähler abgab.

Trotz der positiven Impulsen der Wall Street haben die wichtigsten Aktienmärkte in Asien am Mittwoch ihre anfänglichen Gewinne wieder abgegeben. Vor allem Technologiewerte standen im Fokus und sorgten zunächst für eine freundliche Stimmung an den Börsen. "Investoren griffen speziell bei den Technologiewerten mit hohem Bezug zu Halbleitern und KI zu", beschrieb Marktanalyst Andrfeas Lipkow vom Broker CMC Markets das Handelsgeschehen. Dies stützte die technologielastigeren Börsen. Die Sorge über steigende Ölpreise infolge der Spannungen im Nahen Osten rückte dagegen in den Hintergrund.

Im Mittelpunkt des Interesses stehen nun die anstehenden Quartalszahlen von Alphabet und Tesla, von denen sich Investoren wichtige Impulse für die weitere Entwicklung erhoffen.

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