Angriffspause im Iran: DAX letztlich stark -- US-Börsen uneins -- NVIDI: 250-Milliarden-Bürgschaft für OpenAI? -- ASML, Chip-Titel, Gold, DroneShield, Ölaktien, SAP, SpaceX, Micron, SK hynix im Fokus
DHL übernimmt Venipak. HOCHTIEF meldet starke Zahlen - Prognose angehoben. Porsche baut Stellen ab. Bitcoin zurück über 65.000 Dollar. D-Wave-Aktie hebt nach NASDAQ-Wechsel kräftig ab. Mercedes-Benz: Kann der Elektro-GLC den China-Flop ausgleichen? Novo Nordisk startet autorisierte Ozempic-Kopie in Südafrika. Siemens Energy treibt Wasserstoff-Hub in Algerien voran. CXMT-Aktie feiert spektakulären Börsenstart in Shanghai.
So eröffnete der DAX deutlich stärker und verblieb auch anschließend klar in der Gewinnzone. Letztlich ging er mit Aufschlägen von 1,04 Prozent bei 25.361,03 in den Feierabend - und kam damit wieder etwas von seinem Tageshoch zurück.
Eine Angriffspause der USA im Krieg mit dem Iran trieb den deutschen Leitindex zu Wochenbeginn weiter in Richtung seines Rekordhochs, es datiert mit 25.900 Punkten von Anfang des Monats. Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades sprach von einem Befreiungsschlag für das Börsenbarometer aufgrund der geopolitischen Atempause und des fallenden Ölpreises.
Die USA haben die Angriffe gegen den Iran vorerst beendet. Bis zum Wochenende hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. Auch der Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen. Das Militär begründete den Schritt damit, dass es mit seinem Vorgehen lediglich Vergeltung auf US-Angriffe übe. Die Angriffspause "nährt die Hoffnung auf Frieden", schrieb Analyst Thomas Altmann von QC Partners. Und das komme an den Börsen gut an. Die zweite Nacht in Folge ohne Angriffe bringe ein Stück Zuversicht und Optimismus zurück. Ob es nun zu einem nachhaltigen Ausbruch komme, hänge jedoch maßgeblich davon ab, wie lange die Waffenruhe dieses Mal dauere und ob tatsächlich Fortschritte in den Gesprächen zu erkennen seien, erläuterte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.
Konjunkturseitig stand am Morgen das ifo-Geschäftsklima im Blick, das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer. Es fiel etwas besser aus als von Experten gedacht. Die Daten seien ein positives Signal für den Start ins dritte Quartal, kommentierte Marc Schattenberg, Volkswirt bei der Deutschen Bank. Vor allem die jüngsten Reformbeschlüsse der Bundesregierung dürften den Optimismus vieler Unternehmen gestärkt haben, so der Ökonom. Ein Wermutstropfen sei die leichte Eintrübung der Lagebeurteilung.
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So startete der EURO STOXX 50 etwas höher und zog im Anschluss zeitweise kräftig an. Letztlich schmolz das Kursplus jedoch leicht, sodass der Index mit einem Zuwachs von 0,27 Prozent bei 6.297,71 Punkten aus dem Handel ging.
Gestützt wurden die Kurse durch die positive Stimmung infolge einer Pause im USA-Iran-Konflikt. Die Märkte entspannten in Erwartung oder Hoffnung auf eine neuerliche Waffenruhe, hieß es. Impulsgeber der gestiegenen Risikobereitschaft war der gesunkene Ölpreis. Sollten die Energiepreise längerfristig fallen, könnte dies die Aussichten auf Zinserhöhungen durch Zentralbanken dämpfen und die Risikobereitschaft weiter verbessern.
US-Präsident Trump hat eine weitere Eskalation gegen den Iran vorerst gestoppt. Hintergrund sind Bemühungen, die Diplomatie zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus wiederzubeleben, sowie eine Debatte über die Auswirkungen sinkender Munitionsbestände, wie aus US-Regierungskreisen zu erfahren war. Das US-Militär stand am Freitag bereit, eine Serie von Luftangriffen auf den Iran zu starten, die bis zu zwei Wochen hätte dauern können. Trump signalisierte jedoch, dass Diplomatie wieder eine Option sei und US-Vertreter im Austausch mit dem Iran stünden.
Zudem stellen sich Investoren auf die anstehende Zinsentscheidung der Federal Reserve in dieser Woche sowie auf wichtige Quartalszahlen von Big-Tech-Konzernen ein. "Die entscheidende Entwicklung über das Wochenende war das Aussetzen der US-Angriffe gegen den Iran seit Ende Freitag", sagte Michael Wan, Analyst bei der MUFG Bank. "Auch wenn der weitere Verlauf schwer einzuschätzen ist, bleibt unser Hauptszenario eine schrittweise Deeskalation", fügte der Währungsexperte hinzu.
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Der Dow Jones Industrial fuhr Gewinne ein und schloss mit einem Plus von 0,51 Prozent bei 52.209,69 Punkten.
Nach dem erneuten Rückgang der Ölpreise präsentierten sich die US-Börsen am Montag gespalten. Zugleich steht den Anlegern eine möglicherweise turbulente Woche bevor: Zahlreiche Unternehmensberichte zum Quartal, darunter erneut Ergebnisse großer Technologiekonzerne, sowie die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed dürften für Bewegung an den Märkten sorgen.
Zuletzt hatten die USA über 13 aufeinanderfolgende Nächte hinweg Angriffe auf den Iran gemeldet. Dies ließ die Preise für Rohöl der Nordseesorte Brent deutlich steigen und zeitweise die Marke von 100 US-Dollar je Barrel überschreiten. Die seit dem Wochenende geltende Feuerpause sorgt nun wieder für Hoffnung auf eine Entspannung im seit Ende Februar andauernden Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Auch Teheran hatte signalisiert, seine Angriffe zunächst auszusetzen.
Inzwischen ist der Brent-Ölpreis wieder unter die Marke von 90 US-Dollar gefallen. Anleger reagieren darauf mit einer höheren Risikobereitschaft. Die Märkte schalten wieder in den "Risk-on-Modus", erklärte Marktanalyst Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets.
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Der Nikkei 225 schloss mit einem Gewinn von 0,50 Prozent bei 64.931,19 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland kletterte der Shanghai Composite um 1,15 Prozent auf 3.858,25 Zähler.
In Hongkong zogt der Hang Seng bis Handelsende um 0,98 Prozent auf 25.207,18 Einheiten an.
Deutlich fallende Ölpreise stützten am Montag die asiatischen Aktienbörsen. Im Iran-Krieg scheint eine wackelige Waffenruhe zu halten, sowohl die USA als auch der Iran haben ihre wechselseitigen Angriffe seit dem Wochenende bis auf Weiteres eingestellt. Die "wichtigste Entwicklung über das Wochenende ist eine Unterbrechung der US-Angriffe auf den Iran seit spätem Freitag. Es ist zwar schwierig, mit Sicherheit zu wissen, wie sich die Dinge entwickeln werden, aber unser Basisszenario bleibt eine Deeskalation im Laufe der Zeit", urteilt MUFG-Analyst Michael Wan.
Allerdings herrschte keine Euphorie am Markt: Denn Anleger wappnen sich für die US-Notenbank, die am Mittwoch die Zinsen anheben könnte, nachdem der jüngste Anstieg der Ölpreise Inflationsängste geschürt hat. Investoren warten zudem auf die Quartalszahlen der Technologieriesen, nachdem es zuletzt Kritik an den hohen Ausgaben für künstliche Intelligenz gab.
Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Montag sehr freundlich.
Der TecDAX startete ebenso höher und vergrößerte sein Plus im weiteren Handelsverlauf merklich. Sein Schlussstand: 3.822,64 Punkte (+1,4 Prozent).
Die europäischen Aktienmärkte bewegten sich am Montag auf grünem Terrain.
Die US-Börsen zeigten sich am ersten Handelstag der neuen Woche uneinheitlich.
Der technologielastige NASDAQ Composite gab unterdessen leicht nach, zum Handelsschluss ging es für den Techwerteindex um 0,18 Prozent auf 24.932,08 Zähler nach unten.
Am Montag wiesen die Börsen in Fernost grüne Vorzeichen aus.
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