Südzucker: Das steckt hinter dem Kursanstieg
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Die Südzucker-Aktie hat einen kräftigen Sprung nach oben gemacht und nimmt Kurs auf das Jahreshoch. Marktumfeld und Charttechnik versprechen jetzt Spannung.
Befürchtungen von Agrarverbänden bezüglich einer historisch schlechten Ernte bei Zuckerrüben bringen zusammen mit den seit Ende vergangener Woche wieder angezogenen Ölpreisen neue Fantasie in die Südzucker-Aktie. Wir hatten Anfang August zu Recht die Frage gestellt, ob die mögliche Verknappung bei Zucker aus Zuckerrüben eher ein Fluch oder doch ein Segen für Südzucker ist.
Heiße Kombination
Abschließend lässt sich diese Frage wohl erst am 8. Oktober beantworten. Dann nämlich legt Südzucker die Q2-Zahlen vor. Dass die Aktie derart Fahrt aufgenommen hat, liegt aber nicht nur an der Furcht vor einer schlechten Zuckerrübenernte, sondern auch an den gestiegenen Preisen für Biosprit, die bekanntlich dem Ölpreis folgen. Über die Tochtergesellschaft CropEnergies könnten die Mannheimer von dieser Entwicklung profitieren. Im Vorjahr entfielen rund 10 Prozent der Konzernerlöse auf CropEnergies.
Beruhigung oder Übertreibung?
Technisch sind durch den flotten Kursanstieg die Karten neu gemischt. Bei einem Ausbruch über die Marke von 11,90/12 Euro wäre das nächste Ziel schon die 12,60-Euro-Marke. Je nachdem, wie sich die Gemengelage am Golf entwickelt, könnte im optimistischen Szenario sogar das Jahreshoch bei rund 13 Euro schnell in Reichweite kommen. Mit einer Erholungsphase nach dem kräftigen Anstieg muss aber immer gerechnet werden, zudem lassen überraschende Wendungen am Golf die Ölpreise schnell in die ein oder andere Richtung ausschlagen.
Fazit
Südzucker ist technisch wieder spannend geworden. Das Papier hat in der vergangenen Woche bei knapp 10,90 Euro gedreht und damit endgültig den mittelfristigen Aufwärtstrend bestätigt. Vom Tief im September 2025 bei rund 9 Euro, über die Schwächephase im Juni 2026 bei 10,40 Euro, verläuft eine Trendlinie, die bereits durch mehrere Umkehrpunkte bestätigt wurde. Wem eine zyklische Spekulation zu gefährlich ist, der wartet auf Kursrücksetzer, die auf eben jener Trendlinie aufsetzen.
Eine Wende deutet sich derzeit auch bei GESCO an – dort allerdings nicht charttechnisch, sondern operativ: Im zweiten Quartal hat die Mittelstandsholding ihren Gewinn verdoppelt. Was das für die Bewertung bedeutet: zum Artikel
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Erstellung am 13.08.26 um 8:46 Uhr.
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