Evotec: Schlechte Nachrichten schon eingepreist?
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Evotec bestätigte mit den finalen Halbjahreszahlen genau die Werte, die den Kurs im Juli abstürzen ließen. Gibt es mit etwas Abstand eine andere Beurteilung?
Die aktuell vorgelegten Ergebnisse für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2026 entsprechen exakt den vorläufigen Zahlen vom 14. Juli. An jenem Tag musste die Aktie ihren zweiten Prognoseschock des Jahres verkraften. Die Zahlen im Schnelldurchlauf: Ein Konzernumsatz von 300,1 Mio. Euro im Halbjahr, ein bereinigtes Konzern-EBITDA von -42,7 Mio. Euro und ein bestätigter, zuvor gekappter Jahresausblick von 570 bis 610 Mio. Euro Umsatz bei einem EBITDA von -70 bis -105 Mio. Euro.
Die Fakten
Der Halbjahresumsatz lag 19,2 Prozent unter Vorjahr, das bereinigte EBITDA rutschte von -1,9 Mio. Euro auf -42,7 Mio. Euro. Auch das margenstärkere Biologics-Geschäft schrumpfte um 29,3 Prozent auf 72,3 Mio. Euro, teilweise wegen des einmaligen Lizenzverkaufs an Sandoz im Vorjahr. Zwei Prognosesenkungen in wenigen Monaten kosteten Vertrauen, und der Kurs zeigt es: Seit Jahresbeginn hat die Aktie über ein Drittel verloren.
Was der Markt vielleicht übersieht
Etwas überspitzt formuliert behandelt der Markt Evotec derzeit fast schon wie einen Sanierungsfall. Dabei sind die Daten differenzierter. Im Kerngeschäft…
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