Iran-Konflikt und Ölpreise im Blick: US-Börsen schließen leichter -- DAX letztlich mit kleinem Plus -- SMAG enttäuscht bei IPO -- AppLovin, NVIDIA, SK hynix, Microsoft, Micron, BASF, SpaceX im Fokus
Bloom Energy-Aktie nach Short-Attacke im Sinkflug. Rheinmetall-Aktie profitiert von Auftrag aus Großbritannien. Deutsche Telekom-Aktie stärkster DAX-Wert: JPMorgans Kursziel treibt an. Berichtssaison voraus: Diese zehn Aktien nimmt HSBC jetzt genau ins Visier. TSMC: KI-Boom sorgt für weiteres Umsatzwachstum. Meta gibt 50 Milliarden Dollar für ein einziges Rechenzentrum aus. Intel mit Milliardeninvestition in Irland.
Der DAX verlor zum Start und fiel unter die runde Marke von 25.000 Punkten. Im Laufe des Tages drehte er jedoch ins Plus und notierte wieder über der psychologisch wichtigen Marke. Nachdem er am Nachmittag länger um die Nulllinie pendelte, ging er dann 0,19 Prozent stärker bei 25.114,25 Einheiten aus dem Handel.
In der Nacht zum Montag nahm das US-Militär den Iran über mehrere Stunden hinweg abermals unter Beschuss - nachdem bereits am Wochenende Schläge erfolgt waren. Nach offiziellen Angaben wurden Luftabwehrsysteme, Radaranlagen, Abschussrampen für Raketen und Standorte von Drohnen sowie kleinere Boote ausgeschaltet, um dem Land künftige Übergriffe auf den internationalen Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zu erschweren. Damit handelte es sich bereits um den vierten derartigen Vorstoß, seit die Kampfhandlungen in der Nacht zum Mittwoch erneut ausgebrochen waren.
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Der EURO STOXX 50 bewegte sich im Verlauf seitwärts, nachdem er noch schwächer gestartet war. Er verabschiedete sich 0,06 Prozent niedriger bei 6.266,35 Punkten.
Weil im Iran-Krieg beide Seiten ihre Angriffe wieder aufgenommen haben, klettert der Ölpreis. Die Situation "bleibt unbeständig und ist das primäre Extremrisiko für die Energiemärkte und die allgemeine Stimmung", so UOB Global Economics and Markets Research. "Die jüngste Ölpreisrally, angetrieben durch Tankerangriffe und erneute Angriffe zwischen den USA und dem Iran, zeigt, wie kritisch die Ströme durch Hormus kurzfristig für die Preise bleiben", hieß es von Goldman Sachs Research. Derweil beginnt am Dienstag die Bilanzsaison mit den Ergebnissen der großen US-Banken.
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Der Dow Jones Industrial tendierte anfänglich höher, rutschte im Verlauf aber knapp in die Verlustzone. Dort beendete er den Handel auch 0,26 Prozent leichter bei 52.498,82 Punkten.
Der Abgabedruck bei Technologiewerten hielt an, nachdem diese im Zuge der KI-Euphorie bereits deutlich zugelegt hatten. Zusätzliche Unsicherheit brachten die wieder anziehenden Ölpreise mit sich, ausgelöst durch die weitere Zuspitzung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran rund um die Straße von Hormus. Der Wochenstart selbst verlief jedoch noch recht verhalten - spannender wird es voraussichtlich am Dienstag: Dann läuten die ersten US-Banken die Quartalsberichtssaison für das zweite Quartal ein, zudem stehen mit den Verbraucherpreisen bedeutende Konjunkturdaten an. Ergänzend dazu tritt der neue Fed-Chef Kevin Warsh zu einer Anhörung vor dem US-Kongress an.
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So verlor der Nikkei 225 in Tokio letztlich 1,92 Prozent auf 67.242,73 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite 2,06 Prozent im Minus bei 3.913,79 Zählern.
Der Hang Seng zeigte sich derweil 0,16 Prozent fester bei 24.213,72 Einheiten.
In Seoul brach der KOSPI um 8,95 Prozent auf 6.806,93 Punkte ein.
Im Nahostkonflikt verschärfte der Iran am Sonntag die Lage: Aus Vergeltung für die Angriffe des US-Militärs richtete das Land seine Raketen und Drohnen nun auch gegen Staaten am Persischen Golf. Parallel dazu kündigte Teheran an, die Straße von Hormus zu sperren. Washington hielt dem entgegen - Präsident Trump versicherte, der Handelsverkehr durch die Meerenge werde weiterhin von den USA gesichert und bleibe frei. In der Folge legte der Brent-Preis zeitweise um etwa 4 Prozent zu und notierte knapp oberhalb der Marke von 79 Dollar.
Je stärker die Furcht vor anziehender Teuerung wird, desto lauter werden die Erwartungen an höhere Zinsen - eine Konstellation, die vor allem Technologiewerte belastet, da diese oft ambitioniert bewertet sind. Im Fokus der Marktteilnehmer steht dabei der Zinsentscheid der südkoreanischen Notenbank am Donnerstag. Diese hatte jüngst signalisiert, dass eine hartnäckige Inflation, eine solide Konjunktur, eine schwache Landeswährung sowie kletternde Immobilienpreise eine restriktivere Ausrichtung notwendig machen könnten. Fachleute rechnen damit, dass die Währungshüter den Leitzins auf 2,75 Prozent anheben.
Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich zum Wochenstart mit kleinen Gewinnen.
Der TecDAX bewegte sich im Handelsverlauf ebenfalls auf grünem Terrain, nachdem er die Sitzung noch etwas tiefer eröffnet hatte. Sein Schlussstand: 3.868,61 Zähler (+0,79 Prozent).
Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich am Montag ohne große Ausschläge.
Die US-Börsen wiesen am Montag rote Vorzeichen aus.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete derweil bereits spürbar im Minus und geriet in der Folge doller unter die Räder. Hier stand zum Börsenschluss ein Abschlag von 1,55 Prozent auf 25.873,18 Zähler an der Kurstafel.
Am Montag ging es für die Börsen in Fernost mehrheitlich abwärts.
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