KI-Ausverkauf: DAX geht mit Verlusten ins Wochenende -- Wall Street im Minus -- Netflix: Umsatz unter den Erwartungen -- Meta wohl vor Milliarden-Deal mit Anthropic -- SpaceX, NVIDIA, Micron im Fokus
SMA Solar schraubt Ziele hoch. BaFin prüft Dermapharm-Bilanz. Warum die Gemini-Verzögerung für Google ein Hindernis im KI-Wettlauf ist. Cathie Woods ARK macht Kasse bei ATAI-Aktie. Nervosität bei Bitcoin steigt wieder: Warum die Anleger-Stimmung gerade kippt. Broadcom stärkt KI-Story mit Apple-Deal. DroneShield-Aktie knickt ein: Jefferies streicht Schätzungen und Kursziel zusammen.
Der DAX hat den letzten Handelstag der Woche tiefer begonnen und verharrte auch weiterhin auf rotem Terrain. Im Späthandel wurde das Minus jedoch kleiner. Letztlich verabschiedet er sich 0,34 Prozent tiefer bei 24.830,98 Punkten in den Feierabend.
Wegen schwacher Vorgaben aus den USA und Asien ließen sich am deutschen Aktienmarkt für Freitag weitere Kursverluste beobachten. Neben der aktuellen Schwäche bei KI-Werten belasteten vor allem die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, die die Ölpreise antrieben. Nachdem der DAX bereits an den beiden Vortagen nachgegeben und unter der 25.000-Punkte-Marke geschlossen hatte, ging der Leitindex nun mit einem Wochenverlust von rund einem Prozent ins Wochenende. Damit hat sich der Leitindex inzwischen über 4 Prozent von seinem Rekordhoch bei 25.900 Zählern aus der Vorwoche entfernt.
Marktexperte Stephen Innes machte neben Gewinnmitnahmen nach dem starken Jahresauftakt auch eine Bereinigung bei gehebelten KI-Anlageprodukten für den Kursdruck verantwortlich - ein Prozess, der seiner Einschätzung nach noch anhalten dürfte. Consorsbank-Analyst Jochen Stanzl beobachtete laut dpa-AFX zudem wachsende Sorgen der Anleger, dass im Zuge der Korrektur bei Halbleiter- und KI-Werten "zunehmend andere, vielleicht unbeteiligte Aktien in Sippenhaft genommen werden".
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Der EURO STOXX 50 hat den Handel schwächer begonnen und auch im Anschluss nachgegeben. Zum Handelsschluss war hier ein Minus von 0,86 Prozent auf 6.229,44 Punkte zu sehen.
Die europäischen Börsen bewegten sich am Freitag mit Verlusten, da sich die Welle der Gewinnmitnahmen im Tech- und Halbleitersektor in den USA und Asien ungebremst fortsetzte. Händlern bereitete dabei Sorge, dass eine Umschichtung in andere Aktiensegmente ausbleibt; stattdessen wanderte offenbar immer mehr Kapital aufgrund der attraktiven Renditen gänzlich aus dem Aktienmarkt in festverzinsliche Anleihen ab. Für zusätzliche Zurückhaltung sorgen die bevorstehenden Notenbanksitzungen der EZB in der kommenden Woche und der US-Fed in der darauffolgenden Woche.
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So ging der Dow Jones Industrial mit einem Abschlag in den Freitagshandel und verharrte auch weiterhin in der Verlustzone. Er verabschiedete sich 0,77 Prozent schwächer bei 52.146,39 Punkten ins Wochenende.
Ein erneuter Ausverkauf bei Technologiewerten ließ die Wall Street am Freitag deutlich im Minus eröffnen, womit sich die schwache Tendenz vom Vortag fortsetzte und die KI-Rally weiter an Fahrt verlor. Belastend wirkten zudem die andauernden militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran, nachdem das US-Militär in der Nacht auch zivile Ziele wie Brücken angegriffen hat, während eine Verhandlungslösung weiterhin nicht in Sicht ist. Der Dollar bewegt sich kaum, da die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen wegen der Nahost-Spannungen durch gesunkene Erwartungen an weitere US-Zinserhöhungen neutralisiert wird. Gold fällt dagegen unter die Marke von 4.000 Dollar je Feinunze. Grund dafür ist die Befürchtung, dass die eskalierende Lage zwischen den USA und dem Iran über steigende Energiepreise die Inflation befeuern und die US-Notenbank zu Zinserhöhungen zwingen könnte.
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Der Nikkei 225 gab deutlich nach und verlor am Freitag 4,03 Prozent auf 64.141,12 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland waren unterdessen ebenfalls Verluste zu sehen: Der Shanghai Composite büßte 3,05 Prozent auf 3.764,16 Indexpunkte ein.
Im Minus präsentierte sich auch der Markt in Hongkong, wo der Hang Seng 1,78 Prozent auf 24.562,24 Zähler verlor.
Verkäufe dominierten am Freitag das Geschehen an den Aktienmärkten in Ostasien. Auf die Stimmung drückten die fortgesetzten gegenseitigen Attacken im Iran-Krieg.
Der Ausverkauf - insbesondere bei Techaktien und im Halbleiterbereich - spiegelte laut Händlern die wachsende Besorgnis der Anleger wider, dass die KI-getriebene Rally bei Halbleitern überzogen ist. Zugleich machten Halbleiter inzwischen einen außergewöhnlich großen Anteil an den wichtigsten Aktienindizes aus. Dies sei ein Konzentrationsniveau, das historisch schwer aufrechtzuerhalten sei.
Der deutsche Aktienmarkt notierte vor dem Wochenende schwächer.
Der TecDAX startete mit einem Plus in den Tag, doch auch hier ging es im Verlauf abwärts. Der Techwerteindex geht entsprechend 0,23 Prozent leichter bei 3.773,44 Punkten ins Wochenende.
Anleger an den europäischen Aktienmärkten ergriffen am Freitag weiter die Flucht.
Vor dem Wochenende dominierten die Bären an der Wall Street.
Der technologielastige NASDAQ Composite geriet kräftig unter Druck. Nach einem ohnehin schwachen Start ging es im Verlauf sogar weiter bergab. Sein Schlussstand: 25.520,24 Indexpunkte (-1,4 Prozent).
Mit schwächeren Vorzeichen zeigten sich die Börsen in Fernost im Handel am Freitag.
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