Nach EZB-Entscheid: DAX schließt unter 25.000 Punkten -- US-Börsen letztlich rot -- Alphabet steigert Gewinn -- Nebius, Siemens Energy, Thales, SpaceX, STMicro, Tesla, ServiceNow, Ölaktien im Fokus
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So zeigte sich der DAX bereits zum Sitzungsstart etwas tiefer - und rutschte damit direkt unter die wichtige Marke von 25.000 Punkten. Im weiteren Verlauf eroberte das Barometer die wichtige Marke vorübergehend zurück, bevor es wieder darunter fiel. Schlussendlich beendete der deutsche Leitindex den Handel 1,56 Prozent tiefer bei 24.763,12 Punkten.
Am Tag der EZB-Zinsentscheidung zeigte sich der DAX von seiner schwächeren Seite. Belastend wirkten weiterhin die steigenden Ölpreise infolge der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg.
Zusätzlich enttäuschten die nachbörslich veröffentlichten Quartalszahlen mehrerer großer US-Konzerne die Anleger, obwohl Alphabet die Erwartungen der Wall Street übertraf; die Aktie geriet dennoch unter Druck, weil der Google-Mutterkonzern seine Investitionen in den Ausbau der KI-Infrastruktur weiter erhöhen will.
In Asien profitierten dagegen Chipwerte von dieser Ankündigung. Im Fokus stand zudem die EZB-Sitzung: Die EZB hat über den aktuellen Leitzins entschieden und damit erneut ein Signal für die künftige Ausrichtung der Geldpolitik im Euroraum gesetzt. Die Entscheidung fiel wie von Ökonomen nahezu einstimmig erwartet und markiert eine erneute Pause, nachdem im Juni die erste Zinserhöhung seit September 2023 erfolgt war.
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Der EURO STOXX 50 zeigte sich zum Handelsstart mit einem minimalen Minus, rutschte anschließend aber deutlich ab und schloss den Tag 1,69 Prozent im Minus bei 6.210,17 Punkten ab.
Im Fokus der Anleger standen die Quartalszahlen von Alphabet, Tesla und IBM, die erste Rückschlüsse auf die Ertragslage der US-Technologiebranche zulassen. Belastend wirkte zudem die Eskalation im Nahost-Konflikt: Laut einem Bericht des Wall Street Journal verstärken die USA ihre Truppen- und Waffenpräsenz in der Region, um Präsident Trump im Falle einer möglichen Ausweitung des Konflikts mit dem Iran militärische Handlungsoptionen zu eröffnen.
Im Euroraum bleiben zudem die Leitzinsen trotz anhaltender Inflationsgefahren vorerst unverändert. An den Märkten wurde bereits erwartet, dass die EZB ihren Leitzins bei 2,25 Prozent unverändert lassen würde, nachdem sie ihn im Juni wegen anhaltender Inflationssorgen um einen Viertelprozentpunkt angehoben hatte.
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Der Dow Jones Industrial gab bis zum Handelende um 0,97 Prozent auf 51.711,65 Punkte nach. Bereits zu Handelsbeginn hatte er klar im Minus gelegen, daran hatte sich auch im Verlauf nicht viel geändert.
Für die US-Aktienmärkte spielte sich am Donnerstag ein verlustreicher Handel ab. Belastet wurden die Börsen vor allem durch anhaltende Zweifel an den immensen KI-Investitionen, da jüngste Bilanzen und Ausblicke namhafter Technologiekonzerne die Skepsis der Anleger nicht ausräumen konnten.
Zusätzlich verschärfte sich die geopolitische Lage im Nahen Osten weiter. Nach Berichten über Angriffe der mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen auf zwei saudische Öltanker im Roten Meer sowie massiven US-Truppenverlegungen in die Region wuchs die Furcht vor einer weiteren Eskalationsstufe im Iran-Krieg.
Die Angriffe und die verhängte Seeblockade führen dazu, dass immer mehr Schiffe sowohl die Straße von Hormus als auch die Route durch das Rote Meer meiden. Dies ließ die Rohstoffpreise kräftig ansteigen. Laut Marktstrategen der Deutschen Bank rückten die damit verbundenen Inflationssorgen nun wieder vollends in den Mittelpunkt des Marktgeschehens.
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Der Nikkei 225 gewann letztlich 0,46 Prozent auf 66.422,60 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland war ein moderates Plus zu sehen: Der Shanghai Composite legte schließlich 0,25 Prozent auf 3.876,78 Zähler.
Im Plus präsentierte sich auch der Markt in Hongkong, wo der Hang Seng 1,28 Prozent auf 25.210,81 Einheiten zulegte.
Neben dem Nahost-Konflikt rückte allmählich die laufende Berichtssaison ins Rampenlicht. Anleger mussten die gestrige Zahlenflut nach den Bilanzvorlagen von Alphabet, Tesla, IBM und Co. erst einmal verdauen. Trotz nicht astreiner Zahlen war die Stimmung an den asiatischen Märkten überwiegend positiv.
Der deutsche Aktienmarkt gab am Donnerstag nach dem EZB-Entscheid nach.
Der TecDAX eröffnete den Handelstag ebenso schwächer und geriet in der Folge deutlich unter Druck. Er ging 2,33 Prozent schwächer bei 3.701,45 Zählern in den Feierabend.
Die europäischen Aktienmärkte verloren am Donnerstag den Halt.
An der Wall Street waren die Verkäufer am Donnerstag in der Überzahl.
Der technologielastige NASDAQ Composite ging mit einem Verlust von 2,15 Prozent bei 25.137,69 Zählern aus der Sitzung. Auch er war schon zur Eröffnung kräftig gefallen und hatte die Abgaben dann mit der Zeit noch vergrößert.
Am Donnerstag zeigten sich die Börsen in Fernost gut behauptet.
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