DAX geht nach Rekord fester ins Wochenende -- US-Börsen schließen höher -- Daimler Truck mit Gewinneinbruch -- Gold, Allianz, SK hynix, AMD, SpaceX, LANXESS, Alphabet, Rheinmetall im Fokus
Erholungsschub treibt Infineon, Micron, NVIDIA & Co an. Cathie Wood trennt sich erneut von Palantir-Aktien. Generali steigert operatives Ergebnis stärker als erwartet. Gericht verurteilt Meta zu über einer halben Milliarde US-Dollar. Eli Lilly setzt Novo Nordisk unter Zugzwang. Twilio mit Gewinn- und Prognose-Sprung. Canopy Growth überrascht mit kräftigem Margensprung. Cloudflare erhöht Ausblick. Bank of America warnt vor Euphorie am Aktienmarkt.
Der DAX startete etwas stärker und gewann auch weiterhin. Bei 26.445,18 Zählern erreichte er ein neues Allzeithoch. Schlussendlich ging es für den Leitindex um 0,69 Prozent nach oben auf 26.319,45 Punkte.
Der DAX hat am Freitag ein neues Rekordhoch markiert und die Marke von 26.440 Punkten überschritten. Den Ausschlag für diesen entscheidenden Impuls gaben am Nachmittag schwächere US-Arbeitsmarktdaten, die bestehende Zinserhöhungssorgen bezüglich der US-Notenbank Fed spürbar dämpften und die bereits zuvor positive Marktstimmung weiter anheizten.
Neben den Impulsen aus den USA stützten erfreuliche deutsche Exportdaten das Geschehen, wohingegen die ungewissen Aussichten auf ein dauerhaftes Abkommen zwischen den USA und dem Iran zur Freigabe der Straße von Hormus in den Hintergrund rückten. Trotz des Kursfeuerwerks mahnte Marktanalyst Andreas Lipkow von CMC Markets zur Vorsicht: Er sieht den Nahostkonflikt weiterhin als zentrales Belastungsrisiko für die Weltwirtschaft, da die sich abzeichnende konjunkturelle Erholung in den Großmächten stark von der unbeständigen Entwicklung der Energiepreise abhänge.
Hierzulande stand zudem die Berichtssaison im Anlegerfokus.
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Der EURO STOXX 50 eröffnet knapp höher und verblieb auch im Anschluss im Plus. Er ging 0,33 Prozent fester bei 6.523,86 Punkten in den Feierabend.
Nach dem am Nachmittag veröffentlichten US-Arbeitsmarktbericht hielt sich der europäische Aktienmarkt weiter im Plus. Bereits am Vortag hatten sich die Märkte in eine abwartende Seitwärtsbewegung begeben. Zur Lage an der Straße von Hormus gibt es derzeit kaum neue Erkenntnisse, die Ölpreise zogen dennoch leicht an. Positive Signale kamen dagegen aus China: Die Exporte legten dort im Vergleich zum Vorjahr um knapp 24 Prozent zu, was auf eine Erholung der internationalen Nachfrage im Juli hindeutet. Bereits im Wochenverlauf hatten mehrere Konjunkturdaten aus Europa nach oben überrascht. Auch für Deutschland gelte, so die DWS, dass die tatsächliche Lage besser sei als die vorherrschende Stimmung.
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Der Dow Jones Industrial rutschte zum Handelsstart leicht ab, drehte daraufhin jedoch direkt ins Plus und schloss den Handeltag 0,28 Prozent höher auf 54.036,93 Punkten.
Die US-Börsen haben am Freitag ihre Erholung fortgesetzt und die Woche mit deutlichen Gewinnen abgeschlossen. Der S&P 500 erreichte ein neues Rekordhoch, während insbesondere Technologiewerte für Rückenwind sorgten. Auslöser für die positive Stimmung war vor allem ein schwächer als erwarteter US-Arbeitsmarktbericht. Die überraschend verhaltene Beschäftigungsentwicklung dämpfte die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen durch die US-Notenbank und ließ die Renditen am Anleihemarkt sinken.
Anleger erhöhten daraufhin ihre Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik. Zusätzlich unterstützten nachlassende Inflationssorgen durch rückläufige Ölpreise sowie die weiterhin robuste Berichtssaison die Risikobereitschaft. Besonders gefragt waren Aktien aus dem Technologie- und KI-Sektor, nachdem die Märkte zuletzt verstärkt über die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz und deren langfristige Ertragsaussichten diskutiert hatten. Der US-Dollar geriet unter Druck, während Anleihen von den sinkenden Renditen profitierten. Insgesamt beendeten die US-Märkte eine volatile Handelswoche mit einem freundlichen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Geldpolitik.
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Der Nikkei 225 verlor letztlich 0,12 Prozent auf 65.606,71 Punkte.
Aufwärts ging es auf dem chinesischen Festland, wo der Shanghai Composite 1,02 Prozent höher bei 3.940,04 Punkten notierte.
In Hongkong kletterte unterdessen der Hang Seng um 0,54 Prozent auf 25.668,03 Zähler.
Zum Ende der Handelswoche präsentierten sich die asiatischen Aktienmärkte uneinheitlich. In Tokio und Seoul überwogen die Verlierer, da erneute Kursrückgänge bei Technologiewerten auf der Stimmung lasteten. An den chinesischen Börsen hingegen sorgten positive Konjunkturdaten für moderate Kursgewinne. Im Fokus der Anleger steht darüber hinaus der am Nachmittag anstehende US-Arbeitsmarktbericht für Juli. Wie Marktanalyst Matt Simpson von StoneX erläuterte, wird dieser mit besonderer Spannung erwartet, da er mitentscheidend dafür sein könnte, ob die Märkte einer Zinserhöhung der US-Notenbank im September eine Wahrscheinlichkeit von mehr oder weniger als 50 Prozent zumessen.
Die Anleger am deutschen Aktienmarkt griffen am Freitag beherzt zu.
Der TecDAX eröffnete höher und stieg anschließend noch weiter. Er verabschiedete sich 1,7 Prozent stärker bei 4.069 Zählern aus der Handelswoche.
Die europäischen Aktienmärkte legten vor dem Wochenende zu.
Anleger trieben die US-Börsen vor dem Wochenende weiter nach oben.
Der technologielastige NASDAQ Composite zeigte sich besonders freundlich und legte um 1,30 Prozent auf 26.690,62 Zähler zu.
Die Börsen in Asien notierten am Donnerstag uneins.
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