Dow nach Allzeithoch stärker -- DAX schließt nach Rekord tiefer -- AMD mit Rekordumsatz -- SpaceX, NVIDIA, Novo Nordisk, Micron, Commerzbank, Eli Lilly, Siemens Energy, Infineon im Fokus
IonQ steigert Umsatz kräftig, doch Verluste bleiben. Microsoft ruft seine Entwickler zur Sparsamkeit bei KI-Kosten auf. Anhörung zur Billigung des Glyphosat-Vergleichs von Bayer verschoben. DroneShield-Aktie fängt sich. Vonovia überrascht mit starkem EBITDA. Disney-Zahlen überzeugen Anleger. Deutsche Telekom, AT&T & Co.: SpaceX greift Mobilfunkanbieter mit Starlink an.
Der DAX legte anfänglich zu und ließ dabei seinen jüngsten Rekord direkt wieder hinter sich. Direkt im Anschluss übersprang er gar die Marke von 26.400 Punkten. Das neue Allzeithoch liegt inzwischen bei 26.403,81 Punkten. Im Tagesverlauf gab er seine Gewinne jedoch wieder ab. Zum Handelsende stand ein Minus von 0,29 Prozent auf 26.126,3 Zähler an der Kurstafel in Frankfurt.
Der DAX hat seinen vorangegangenen Höhenflug am Mittwoch zwar verlangsamt, markierte zuvor jedoch ein erneutes Rekordhoch. Getrieben wurde der deutsche Leitindex vor allem von Entspannungssignalen im Iran-Konflikt, nachgebenden Ölpreisen sowie deutlichen Gewinnen im Technologiesektor.
Für Erleichterung sorgte ein Bericht des US-Nachrichtenportals "Axios", wonach die USA, der Iran und der Oman kurz vor einem Interimsabkommen zur Freigabe der strategisch wichtigen Straße von Hormus stehen. Eine offizielle Bekanntgabe durch die US-Regierung werde noch am Mittwoch angestrebt; die Vereinbarung soll unter anderem eine gebührenfreie Passage der Schifffahrtsroute vorsehen.
Trotz der positiven Tendenz mahnen Experten zur Vorsicht. Marktanalyst Timo Emden vom Broker CapTrader warnt vor verfrühtem Optimismus und verweist auf die hohe Wechselhaftigkeit der Nachrichtenlage in den vergangenen Wochen und Monaten.
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Der EURO STOXX 50 startete etwas stärker, pendelte dann zunächst nur noch um die Nulllinie, bevor er ins Minus abrutschte und 0,15 Prozent leichter bei 6.476,98 Zählern schloss.
Die europäischen Aktienmärkte haben ihre anfänglichen Tagesgewinne am Mittwoch komplett eingebüßt. Marktbeobachter führten dies auf leichte Ermüdungserscheinungen nach der vorangegangenen Kursrally zurück, werten die Entwicklung jedoch nicht als besorgniserregend, da das grundlegende Marktumfeld weiterhin positiv eingeschätzt werde.
Gestützt werde diese Zuversicht durch Aussagen von US-Finanzminister Scott Bessent, wonach eine Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus unmittelbar bevorstehe. Auch das Analysehaus Jefferies geht davon aus, dass es zu einer Einigung kommen wird, da weder die USA noch der Iran Interesse an einer Rückkehr zu einem offenen Großkonflikt hätten.
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Der Dow Jones Industrial legte nach einer freundlichen Eröffnung weiter zu und konnte sogar bei 54.744,33 Punkten ein neues Allzeithoch erreichen. Zur Schlussglocke lag er 0,49 Prozent im Plus bei 54.349,12 Punkten.
Die US-Börsen setzten ihren Rekordkurs am Mittwoch in moderaterem Tempo fort. Auch der S&P 500 konnte zur Wochenmitte ein neues Rekordhoch bei 7.793,68 Punkten erreichen, schloss dann aber im Minus.
Rückenwind erhielt die Stimmung von schwächer als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten. Laut dem vorbörslich veröffentlichten ADP-Bericht entstanden im privaten Sektor im Juli lediglich 44.000 neue Stellen - Analysten hatten im Schnitt mit 75.000 gerechnet. Dieser Dämpfer, der als wichtiger Signalgeber für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag gilt, lindert am Markt die Sorgen vor künftigen Zinsanhebungen.
Im Tagesverlauf rückten nach der Eröffnung noch die Juli-Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor von S&P Global sowie der ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe in den Fokus der Anleger: Die Aktivität in der US-Dienstleistungsbranche hat sich im Juli beschleunigt. Die Geschäftsaktivität in der US-Dienstleistungsbranche hat sich laut einer Umfrage von S&P Global im Juli lebhafter als im Vormonat gezeigt.
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Der Nikkei 225 stieg letztlich 3,66 Prozent auf 66.300,44 Punkte.
Gewinne waren ebenso auf dem chinesischen Festland zu sehen, wo der Shanghai Composite 1,47 Prozent höher bei 3.878,43 Punkten notierte.
In Hongkong kletterte unterdessen der Hang Seng um 0,24 Prozent auf 25.915,82 Zähler.
Die asiatischen Börsen legten am Mittwoch teilweise deutlich zu. Als Grund nennen Marktbeobachter die positive Stimmung an der Wall Street, wo sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500 neue Rekordstände erreicht hatten. Getragen wurde die Rally erneut von Halbleiterwerten, die von den starken Quartalszahlen von AMD profitierten. Hinzu kam neue Zuversicht auf eine diplomatische Beilegung des Iran-Konflikts: US-Finanzminister Scott Bessent äußerte, eine Einigung mit Teheran über die Wiederöffnung der Straße von Hormus könnte bereits "heute oder morgen" gelingen.
Besonders am Ölmarkt macht sich diese Hoffnung bemerkbar. Der Brent-Preis gibt um 1,3 Prozent nach und liegt bei 78,35 Dollar je Barrel. Die Analysten von ANZ Research sprechen von aufkeimendem Optimismus infolge Bessents Aussagen. Ihren Angaben zufolge - gestützt auf einen Medienbericht - ziehe der Iran zudem in Betracht, europäischen Staaten die Räumung von Minen in der Straße von Hormus zu erlauben.
Der deutsche Aktienmarkt setzte auch zur Wochenmitte seine Rekordjagd fort, wenn auch nur kurzfristig.
Auch der TecDAX zeigte sich zu Beginn höher, gab im Handelsverlauf jedoch ab und beendete die Sitzung 0,9 Prozent schwächer bei 3.947 Punkten.
Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich mit Verlusten.
An den US-Börsen ging es zur Wochenmitte in unterschiedliche Richtungen.
Dagegen drehte der technologielastige NASDAQ Composite nach einem positiven Start ins Minus und ging 0,83 Prozent schwächer bei 26.363,44 Zählern in den Feierabend.
Händler verwiesen dabei auf ein Wiederaufleben der KI-Euphorie. Gleichzeitig bleibt die Unsicherheit bezüglich des Iran-Konflikts hoch, nachdem gesunkene Ölpreise und fallende Anleiherenditen gepaart mit Hoffnungen auf ein Kriegsende die Märkte an den Vortagen noch kräftig angetrieben hatten.
Die Börsen in Asien zeigten sich am Mittwoch fester.
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