Bilanzflut: DAX letztlich stärker -- US-Börsen schließen weit im Plus -- Amazon meldet starke Zahlen -- Apple übertrifft Erwartungen -- Microsoft, SpaceX, Meta, NVIDIA, AMD, Micron im Fokus
thyssenkrupp nucera-Zahlen überraschen positiv. Stellantis kommt aus der Krise. Nemetschek-Ergebnis von Sondereffekt belastet. Quantenaktien auf Erholungskurs. Airbus-Umsatz steigt. Gold und Silber in der Zinsfalle: Fed-Chef Warsh verschärft das Dilemma. Deutsche HVPI-Inflation klettert im Juli. AIXTRON setzt auf kräftiges Comeback. Shell profitiert von hohen Öl- und Gaspreisen.
So eröffnete der DAX mit einem geringfügigen Zuwachs und drehte anschließend vorübergehend ins Minus. Im weiteren Verlauf bewegte er sich aber wieder in der Gewinnzone, wo er den Tag 0,6 Prozent stärker bei 25.612,03 Punkten beendete.
Unter dem Eindruck eines Kurseinbruchs von adidas und einer erwartungsgemäß ausgefallenen US-Leitzinsentscheidung hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag keine klare Richtung gefunden. Zudem standen aktuelle Inflationsdaten aus Deutschland sowie der Iran-Krieg im Anlegerfokus.
Die US-Notenbank Fed hatte den Leitzins am Vorabend wie erwartet ein weiteres Mal unverändert gelassen. Damit bleibt die Spanne bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Geopolitisch bleibt die Lage im Iran angespannt. Als Antwort auf Irans Angriff gegen die US-Truppen im Nahen Osten griff das US-Militär in der Nacht wieder Ziele in der Islamischen Republik an.
Angesichts der Sorgen über KI-Kosten und der neuen gegenseitigen Angriffe im US-Iran-Konflikt sei die Stimmung auf dem Parkett verhalten, kommentierte Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Selbst die ausgebliebene Zinsanhebung durch die US-Notenbank könne nicht für neue Euphorie sorgen, weil man davon ausgehe, dass das Stillhalten nur vorläufig sei.
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So startete der EURO STOXX 50 kaum verändert und legte im Anschluss klar zu. Sein Schlussstand: 6.333,18 Punkte (+1,35 Prozent).
Leicht gesunkene Ölpreise und überwiegend solide Quartalszahlen zahlreicher Standardwerte stützten. Gleichzeitig blieb der Iran-Krieg im Blick; und: die US-Notenbank Fed hatte den Leitzins am Vorabend wie erwartet ein weiteres Mal unverändert gelassen.
Positive Signale gab es auch von der Konjunktur. Die Wirtschaft der Eurozone war im Frühjahr stärker gewachsen als erwartet. Zudem verbesserte sich die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone im Juli weiter. Die Stärke des Euroraums könnte unterschätzt werden, merkten die Volkswirte der ING dazu an.
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Der Dow Jones Industrial stieg bereits anfänglich kräftig und legte auch im Anschluss weiter zu. Sein Schlussstand: 52.209,57 Punkte (+1,19 Prozent).
Nachdem die US-Börsen am Vortag deutlich nachgegeben hatten, machten sie am Donnerstag dank starker Geschäftsjahreszahlen von Microsoft wieder Boden gut. Rückenwind lieferte zudem die Tatsache, dass Experten nach der fünften Zinspause der Fed inzwischen deutlich skeptischer sind, ob die Notenbank ihren Leitzins auf der kommenden Sitzung im September tatsächlich anheben wird. Fed-Chef Kevin Warsh, von Präsident Donald Trump ins Amt gebracht, hielt sich bei seiner Pressekonferenz am Vortag bedeckt und ließ offen, wohin die Reise geht. Weiterhin im Fokus stand die Lage im Nahen Osten - wenngleich sie die Märkte derzeit kaum belastet, da die erneuten US-Angriffe auf den Iran von Präsident Trump im Vorfeld bereits angekündigt worden waren.
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Der Nikkei 225 schloss mit einem Gewinn von 0,71 Prozent bei 61.867,43 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite hingegen um 0,62 Prozent auf 3.804,69 Zähler.
In Hongkong zog der Hang Seng um 0,20 Prozent auf 25.858,88 Einheiten an.
Wenig Anklang in Asien fand das bestätigte Leitzinsniveau der US-Notenbank. Das uneinheitliche Abstimmungsergebnis im Offenmarktausschuss und die vorsichtigen Kommentare des Vorsitzenden Kevin Warsh lassen Anleger über den Zeitpunkt künftiger geldpolitischer Schritte im Unklaren. Gleichwohl reduzierten die Märkte ihre Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung.
Der deutschen Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag fester.
Der TecDAX fiel anfänglich leicht zurück und blieb auch im weiteren Verlauf auf rotem Terrain. Er gab letztlich 0,4 Prozent auf 3.828,94 Zähler nach.
Die europäischen Aktienmärkte zogen am Donnerstag an.
Die US-Börsen präsentierten sich am Donnerstag deutlich stärker.
Der technologielastige NASDAQ Composite eröffnete ebenso deutlich fester und verblieb weiterhin klar in der Gewinnzone. Er beendete die Sitzung 2,78 Prozent im Plus bei 25.122,18 Stellen.
Die Börsen in Fernost schlugen am Donnerstag unterschiedliche Richtungen ein.
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