DAX grenzt Gewinne ein -- Wall Street etwas höher -- thyssenkrupp verfehlt Erwartungen -- RWE-Bilanz überzeugt -- Microsoft, Salesforce, Alphabet, Goldpreis, SpaceX, D-Wave im Fokus


TKMS-Aktie auf Rekordhoch. Bernstein sieht bei Microsoft Potenzial. Cerebras-Aktie bricht trotz Umsatzsprung ein. freenet bestätigt Ausblick für 2026. Cisco: Optimismus überrascht, Begeisterung verfliegt. Adyen hebt Umsatzprognose an. HelloFresh wird pessimistischer. VW-Aktie: EU segnet Everllence-Milliardendeal ab.


Der deutsche Aktienmarkt legt am Donnerstag zu.

Der DAX startete 0,4 Prozent höher bei 26.437,35 Punkten in den Handel und bewegt sich auch anschließend etwas höher.
Der TecDAX hat die Sitzung 0,53 Prozent im Plus bei 4.089,06 Zählern begonnen und hält sich dann auf höherem Terrain.

Der DAX verzeichnet am Donnerstag Kursgewinne und nimmt dank positiver Vorgaben aus Asien wieder sein Vortageshoch ins Visier. Am Mittwochnachmittag hatte der DAX nach einer Spitze bei der neuen Bestmarke von 26.573 Punkten durch anschließende Gewinnmitnahmen leicht im Minus geschlossen.

Rückenwind kommt von den asiatischen Märkten, wo sich Indizes wie der südkoreanische KOSPI und der japanische Nikkei 225 weiter auf Erholungskurs zeigten. Währenddessen geben die Ölpreise leicht nach, obgleich die geopolitische Lage im Nahen Osten unübersichtlich bleibt. So dementierte der Iran erneut Behauptungen von US-Präsident Trump, wonach die Vereinigten Staaten die Kontrolle über die Straße von Hormus übernommen hätten.

Derweil steht die Bilanzsaison weiter im Fokus der Anleger.

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Anleger an den europäischen Aktienmärkten greifen am Donnerstag moderat zu.

Der EURO STOXX 50 eröffnete den Handelstag leichte 0,12 Prozent fester bei 6.542,00 Punkten, kann dann jedoch etwas stärker zulegen.

An den europäischen Aktienmärkten setzt sich am Donnerstag ein vorsichtiger Handel fort. Neuerliche Rekordstände, wie sie der DAX zuletzt erreichte, seien zwar möglich, aufgrund der sehr geringen Handelsvolumina jedoch meist nicht von Dauer.

Hauptimpulsgeber in Europa bleibt die weiterlaufende Berichtssaison mit zahlreichen Quartalszahlen, die sich zunehmend auf Unternehmen aus der zweiten Reihe verlagern. Bezüglich der Situation an der Straße von Hormus liegen keine neuen, belastbaren Informationen vor; der Preis für Brent-Öl bewegt sich knapp unter der Marke von 89 Dollar.

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Die US-Börsen präsentierensich am Donnerstag stärker.

So notierte der Dow Jones Industrial zum Sitzungsstart 0,11 Prozent höher bei 53.828,55 Punkten. Er gewinnt anschließend weiter hinzu.
Der technologielastige NASDAQ Composite startete ebenso kaum verändert bei 26.631,34 Zählern (+0,16%) in den Handelstag, kann nun aber ebenfalls deutlicher steigen.

Gestützt werden die Kurse von den nachgebenden Ölpreisen, die die relative Entspannung im Nahostkonflikt widerspiegeln. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht weiterhin die Inflationsentwicklung, befeuert durch neue US-Preisdaten und deren mögliche Auswirkungen auf die Geldpolitik. Die Erzeugerpreise fielen im Juli schwächer aus als erwartet, lösten an den Märkten jedoch kaum Reaktionen aus. Nach wie vor liegt die Teuerungsrate deutlich oberhalb der Zwei-Prozent-Marke, die sich die US-Notenbank Fed zum Ziel gesetzt hat.

An den Finanzmärkten hat sich zuletzt zunehmend die Erwartung durchgesetzt, dass die Fed den Leitzins auf ihrer Sitzung Mitte September erneut unverändert lassen wird. Dennoch rechnet ein Teil der Investoren weiterhin mit der Möglichkeit einer Zinserhöhung.

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Die Börsen in Asien zeigten sich am Donnerstag unterschiedlich.

Der Nikkei 225 in Japan stieg letztlich um 1,16 Prozent auf 68.308,59 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland sank der Shanghai Composite derweil um 0,5 Prozent auf 3.926,97 Zähler.

In Hongkong rutschte der Hang Seng schlussenldich um 0,17 Prozent auf 25.396,51 Einheiten nach unten.

An den fernöstlichen Finanzmärkten zeichnete sich am Donnerstag ein gespaltenes Bild ab.

Für eine Entlastung sorgten die jüngst veröffentlichten US-Verbraucherpreise, die ohne negative Überraschungen blieben und damit die Sorgen vor nahenden Zinsanhebungen etwas abdämpften. Vishnu Varathan, APAC-Makrostratege bei Mizuho Securities, bewertete den Rückgang der US-Teuerung - sowohl in der Gesamtrate als auch in der Kernrate - als hoffnungsvolles Signal gegen ein gefährliches Wiederaufflammen der Inflation, wenngleich von den Energiepreisen und dem Halbleitermarkt weiterhin Risiken ausgingen.

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